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Werkstofflabor nimmt Betrieb auf


Nach dem Umzug im vergangenen Herbst konnten wir in den letzten Wochen unser neues Werkstofflabor einrichten und in Betrieb nehmen. Zur Metallographie stehen insbesondere eine Trennmaschine mit 300 mm Schleifscheibendurchmesser, eine Warmeinbettpresse sowie eine automatische Schleif- und Poliermaschine zur Verfügung. Mit diesen können z. B. aus Wälzlagern und Zahnrädern Materialproben entnommen und metallographisch präpariert werden.

Die metallographischen Schliffproben werden lichtmikroskopisch untersucht, um etwa den Reinheitsgrad zu bestimmen, dabei Art und Größe der Verunreinigungen und Einschlüsse zu bestimmen und ggf. Materialdefekte wie Risse, Lunker und sonstige Fehlstellen aufzuspüren. Zur Bestimmung der Gefügestruktur werden die Probekörper angeätzt, wozu je nach zu untersuchendem Werkstoff das entsprechende Ätzmedium zum Einsatz kommt. Für typische Wälzlagerstähle ist z. B. die Nital-Ätzung, mit alkoholischer Salpetersäurelösung, besonders geeignet.
Neben einem Lichtmikroskop mit bis zu 1000-facher Vergrößerung steht auch eine Stereolupe mit bis zu 70-facher Vergrößerung zur Verfügung, die vor allem für die Betrachtung von Bruchflächen und Verschleißspuren zum Einsatz kommt.